Hinter die Kulissen einer Glindower Ortsbeiratssitzung geschaut

oder Wie die Debatte um die Benennung der Straße am neuen Schulcampus wirklich geführt wurde

Schauen wir bei der Debatte um den Straßennamen einmal hinter die Kulissen. Die Mitglieder des Glindower Ortsbeirates wurden im November gebeten, Vorschläge für einen Straßennamen für die Straße im Schulcampus zu machen. Seitens der Hoffbauer-Stiftung gab es den Vorschlag „Hoffbauer-Straße“, im Ortsbeirat die Vorschläge „Am Schelmsteig“, „Salomon-Straße“, „Fam.-Salomon-Straße“ und „Am Schulcampus“. Die Mehrheit der Ortsbeiratsmitglieder votierte für die Benennung „Am Schulcampus“. Auch wurde dargelegt, warum die Benennung mit „Am Schelmsteig“,  „Salamon-Straße“ oder „Fam.-Salomon-Straße“ nicht in Betracht kommen sollten.

Statt den Meinungsaustausch und ein offenes ehrliches Gespräch mit den Mitgliedern des Ortsbeirates zu suchen, wurde mit außerordentlich scharfen Worten seitens der Fraktion der StadtMitgestalter/Ingo Krüger gegenüber dem Glindower Ortsvorsteher nunmehr auf die Straßenbenennung „Resi-Salomon-Straße“ gedrungen.

Das Votum der Mehrheit der Mitglieder des Ortsbeirates war für die Fraktionen StadtMitgestalter/Ingo Krüger, Bündnis90/ Die Grünen & Claudia Fehrenberg und DIE LINKE nicht akzeptabel. So wandte man sich an das Aktionsbündnis Weltoffenes Werder. Doch Gespräche miteinander, die FREIEN BÜRGER Werder sind Unterstützer des Aktionsbündnisses - Fehlanzeige. Keine Nachfrage, ob die FREIEN BÜRGER Werder den Aufruf des Aktionsbündnisses auch unterzeichnen.

Die MAZ berichtete am 16.Februar 2021: „Der Aufruf werde seinen Angaben zufolge von zahlreichen Organisationen, Parteien, Unternehmen und rund 100 Glindowern unterstützt.“ Doch schaut man auch hier genauer hin, dann wurde der Aufruf von den Unterstützern der Fraktionen StadtMitgestalter/Ingo Krüger, Bündnis90/ Die Grünen & Claudia Fehrenberg und DIE LINKE unterschrieben. Von einer wirklichen Bürgerbeteiligung, Glindow hat immerhin ca. 3900 Einwohner, kann nicht gesprochen werden.


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