Unsere Vorschläge für den Doppelhaushalt 2022/2023

28.05.2021

Die Wählergemeinschaft FREIE BÜRGER Werder hat in den letzten Wochen mehrfach über die Vorschläge für den Doppelhaushalt 2022/2023 der Stadt Werder beraten. Vorab galt es eine Analyse zum laufenden Haushalt durchzuführen. Nach Rücksprache mit der Verwaltung konnten alle Fragen beantwortet werden. Bei einem Treffen mit dem 1.Beigeordneten Christian Große wurde die Haushaltvorschläge ausgiebig diskutiert.

Entwicklungsschwerpunkt Glindow (INSEK ZV 3)

  • Errichtung/Ausstattung eines Multifunktionsgebäudes in Glindow

 Ausbau des Radwegenetzes. Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer.

  • Sanierung und Instandsetzung von bestehenden Radwegen (z.B. nach Petzow, von der B1 kommend beginnend ab Imker bis zum Schloss)
  • Prüfung, wo sind Lücken im Radwegenetz im Stadtgebiet und beim Anschluss der Ortsteile und Lückenschluss (B. Kreisverkehr Ortseingang Glindow Richtung Autobahn in Richtung Bliesendorf, Ortseingang Kemnitz, Glindow Alpenstraße …)
  • straßenbegleitender Radweg zwischen Glindow und Petzow (Petzower Straße, Zum Lindentor, Anschluss an den Europaradweg R1)
  • Radwegeschluss in Töplitz, Vernetzung des Inselradweges F 3.1 mit dem Radwegen F2.2 sowie F3
  • Prüfung, wo Radfahrstreifen für eine höhere Sicherheit der Radfahrer eingerichtet werden können und Umsetzung (z.B. Ortsdurchfahrt Glindow)
  • Prüfung und Umsetzung von Möglichkeiten der Einrichtung von Einbahnstraßen (gegebenenfalls vorab auch als zeitbegrenzten Test)
  • Prüfung und Umsetzung von Markierungen, wenn Radwege auf Radfahrstreifen geführt werden (das Hinweisschild „Radweg Ende“ wird oft von den Autofahrern nicht wahrgenommen)
  • Prüfung der Knotenpunkte /Kreuzungsbereiche auf Sicherheit für Radfahrer und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung
  • bei Notwendigkeit Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Fahrzeugverkehr
  • Prüfung der Errichtung von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an Knotenpunkten (z.B. Plantagenplatz, Kugelweg, Am Werderpark, Alpenstraße, Friedensplatz Glindow,…)
  • Überwachungseinrichtungen für Fahrradstellplätze oder umschlossene Stellflächen mit Zugangssystem (App/Chip-system)
  • Radewegekarten für Werder und Ortsteile mit Anbindung an das überregionale Radwegenetz, Hinweis auf Abstellmöglichkeiten und Anbindung an den Nahverkehr, Hinweis auf Bike-Sharing-Angebote, touristische Angebote – virtuelle Karten mit Zusatzangeboten/Informationen statt Schautafeln (Verhinderung von Vandalismus)
  • Prüfung von Möglichkeiten für Bike-Sharing-Angebote und Einrichtung

Die Wege für Fußgänger müssen sicherer und attraktiver werden, insbesondere in Hinsicht auf die Schulwegsicherung).

  • Lückenschluss bei fehlenden Fußwegen (z.B. Kreisverkehr Ortseingang Glindow Richtung Autobahn in Richtung Bliesendorf, Glindow Alpenstraße, …)
  • Entzerrung wo immer möglich von Radfahrverkehr und Fußgängern
  • Behindertengerechte Querungsmöglichkeiten an Knotenpunkten
  • Einrichtung von zusätzlichen Querungsmöglichkeiten, vor allem an viel befahrenen Straßen -nach Möglichkeit sofort behindertengerecht (Glindow L90 in Höhe der Sparkasse mit Zebrastreifen)
  • an Knotenpunkten/besonderen Gefahrenbereichen Geschwindigkeitsreduzierungen

weitere Bearbeitung des Verkehrsentwicklungskonzeptes und nachfolgend Umsetzung

  • Prüfung und Umsetzung von Lösungen für die Zeit des Beginns des Tunnelbaus und der Umbauarbeiten am Bahnhof

Bedarfsgerechter ÖPNV

  • Prüfung der Möglichkeiten von Park-Ride für Pendler zum/vom Bahnhof zur Entzerrung des Verkehrs zu Spitzenzeiten, gegebenenfalls Umsetzung und Ausbau des ÖPNV (insbesondere auch in Hinblick auf den Bau des Tunnels am Bahnübergang)
  • Buszubringer zum Bahnhof aus den Ortsteilen – bedarfsgerechte Abfahrtszeiten, Anpassung von Buslinien (z.B. Linienführung Glindow Ziemenstraße)

Aufstellung von Geschwindigkeitsanzeigen (z.B. Ortsdurchfahrt Petzow)

Prüfung und Konzeption zu einer möglichen Ortsumgehung Glindow

Glindow - Lückenschluss Kreisverkehr und Anbindung Alpenstraße

Glindow – Prüfung und Erstellung B-Plan Bereich Alpenstraße bzw. Anpassung der Innenbereichssatzung

Sicherung, Pflege und Instandhaltung von Wanderwegen. Attraktivere Wanderwege.

  • Wanderkarten für Werder und Ortsteile mit Anbindung an das überregionale Wanderwegenetz, Anbindung an den Nahverkehr, Fahrradnutzungsmöglichkeiten, touristische Ziele – virtuelle Karten mit Zusatzangeboten/Informationen statt Schautafeln (Verhinderung von Vandalismus)
  • Prüfung und Aufstellung von Papierkörben an Knotenpunkten (z.B. im Stadtwald)
  • Prüfung, Planung, Errichtung von öffentlichen Toiletten an Knotenpunkten (Park in Petzow, Ortskern Glindow, …), Öffnungszeiten in der touristischen Zeit – Überbrückung mit Dixie-Klos
  • Reitwegenetz in Phöben

Entwicklung touristischer Ausflugsziele

  • Pflege und Erhalt der Museen (Waschhaus Petzow, Heimatmusuem Glindow, Historisches Zeigeleimusuem)
  • Schlosspark Petzow - Instandsetzung der Schilftürme (Fundament und Dach), Pflege des Parkes
  • Erarbeitung des Schlossparkkonzept Petzow
  • Stadtwaldkonzept
  • Konzept für die Pflege und Erhalt der Glindower Alpen (vor allem in den Randgebieten kommt es immer wieder zu Müllablagerungen), Pflege des Zugangs zu den Glindower Alpen- z.B. Parkplatz an der Ziegelei
  • Unterstützung der Pflege und Erhalt des Naturschutzgebietes am Erdebergsee in Glindow, Möglichkeit der Einrichtung eines „Grünen Klassenzimmers“

Natur und Umwelt  

  • Prüfung der Installation eines automatischen Müllschluckers auf der Havel und im Glindower See in Absprache mit dem Wasserstraßenamt zur Sammlung von Müll an der Wasseroberfläche, https://sinplastic.com/seabin-projekt/, Entleerung z.B. über Patenschaften mit Wassersportvereinen (gemeinsame Verantwortung – miteinander in der Stadt)
  • Aktion „Pfand gehört daneben“, Pfandhaltersystem an Mülleimern, insbesondere bei Mülleimern an Parkplätzen mit viele Tourismus
  • mehr Mülleimer/Papierkörbe an touristischen Hotspots (z.B. auf der Insel, abseits der Regattastrecke)
  • Pflege des Ortsgrüns und weitere Anpflanzung von Laubbäumen (Prüfung geeigneter Standorte, Einbeziehung der Ortsbeiräte und der Bürger*innen)
  • Sanierung des Glindower Brauchwasserwerkes und des dazugehörigen Rohrnetzes, Betrieb aller Anschlussstellen mit Wasseruhr

Wohnen in Werder (INSEK ZV 4)

  • Erarbeitung eines kommunalen Baulandmodells

Wirtschaft und Handel

  • Erstellung einer kauflokal-Broschüre und halbjährliche Aktualisierung (gegebenenfalls auch als Online-Version) – bei den Bürger*innen Bewusstsein für den lokalen Einzelhandel schaffen. Geld, welches in unserer Stadt bleibt, wird auch hier investiert.
  • Fortsetzung des Werderaner Wirtschaftstages mit der Jugend – Förderung der Patenschaften zwischen Schule und Unternehmen vor Ort mit dem Ziel, den Übergang von Schule zum Berufsleben zu erleichtern und lokal Fachkräfte von morgen gewinnen

Förderung der vielfältigen Kultur und Kunst in der Stadt Werder

  • Unterstützung der Ehrenamtlichen in den Museen bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und Ausstellungen
  • Förderung der Kulturschaffenden in der Stadt Werder – z.B. alle kulturellen Veranstaltungen laufen bei der neugeschaffenen Veranstaltungsgesellschaft zusammen – Koordination der Veranstaltungen, gemeinsamer Veranstaltungskalender digital (größere Aktualität), aber auch als Broschüre, Bewerbung von kulturellen Veranstaltungen auf allen Plattformen
  • gegebenenfalls finanzielle Förderung von kulturellen Projekten auf Antrag
  • Projekt „Kinder- und Jugendkultur“ – Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden, Familienzentrum, Schulen, KITA’s damit sollen junge Menschen für die Kultur begeistert werden, z.B. mit Musik-, Tanz- oder Theateraufführungen, Angebote von Museen
  • Heranführen junger Menschen an das kulturelle Leben der Stadt und an die Mitgestaltung
  • Etablierung einer vielfältigen Gedenk- und Erinnerungskultur mit klaren Zielen – Entwicklung eines Leitfadens

Ausweitung der Arbeit des Familienzentrums auch auf die Ortsteile durch mobile Jugendarbeit – Veranstaltungsangebote in den Ortsteilen

  • Prüfung der Möglichkeit der Mitnutzung von vorhandenen Räumlichkeiten oder Anmietung von Räumlichkeiten
  • feste Zeiten mit jugendgemäßen Angeboten
  • Fortsetzung der Partnerschaft von Glindower Jugendlicher mit Rahdener Jugendlichen (Partnerschaft Glindow und Rahden)
  • Wiederaufnahme der Sozialraumkonferenz

Fortsetzung des Zukunftshaushaltes

Einführung eines Bürgerhaushalt, neben dem Zukunftshalt (gegebenenfalls Teilung des Betrages)

  • Bürger*innen aller Altersgruppen haben Vorschläge für eine schönere Stadt. Es stärkt unsere Stadt, das Miteinander in der Stadt und die Verantwortung für unsere Stadt.